Tarifrunde 2018: Warum die IG Metall falsch liegt

"Zukunft statt zu teuer" – das Motto der M+E-Arbeitgeber

In den vergangenen Jahren hat die M+E-Industrie der Unsicherheit trotzen können. Vom Erfolg der Unternehmen haben vor allem die Beschäftigten profitiert: Die Einkommen sind kräftig gestiegen, und es sind Hunderttausende neuer Arbeitsplätze entstanden.

Doch die Industrie ist an einem Wendepunkt angekommen, das spürt jeder. Der digitale Wandel und der immer schärfere globale Wettbewerb fordern die Unternehmen zunehmend heraus. Sie müssen neue Geschäftsmodelle, neue Arbeitsorganisationen und neue Wertschöpfungsketten entwickeln. Dafür werden die Unternehmen viel investieren müssen – in neue Maschinen, neue Abläufe, neue Wertschöpfungsstrukturen und in die Qualifizierung der Mitarbeiter.

Dieses Geld muss erst einmal verdient werden. Und es soll in die deutschen Standorte investiert werden. Bislang fließen Investitionen in neue Kapazitäten fast ausschließlich in die ausländischen Standorte – hauptsächlich aus Kostengründen. Dieses Muster zu durchbrechen, muss unser gemeinsames Anliegen in der Tarifrunde sein.

Jedoch gibt die Gewerkschaft bisher die völlig falschen Antworten auf die großen Fragestellungen unserer Zeit. Ihre Vorstellungen erinnern eher an ein tarifpolitisches Wünsch-Dir-was. In der Realität müssen die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie alle Kräfte für die Herausforderungen der Zukunft mobilisieren.

Unser Anspruch muss es sein: Zukunft statt zu teuer!

Auf der eigens eingerichteten Website zur aktuellen Tarifrunde finden Sie die Argumente zu den Positionen der Arbeitgeber sowie Informationen über anstehende Termine. Außerdem können Sie in einem Online-Shop umfangreiches Informationsmaterial bestellen: www.zukunft-statt-zu-teuer.de

Tarifpolitik
18.12.17 Haus der Wirtschaft
Zweite Runde der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie
In Kürze beginnt in der Hauptstadtregion die zweite Runde der Tarifverhandlungen in der M+E-Industrie. Es treffen sich der Verband der Metall- und Elektroindustrie Berlin-Brandenburg (VME) und die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Tarifrunde M+E-Industrie (Kampagnenmotiv)
15.11.17
Berlin
Metall-Arbeitgeber rufen IG Metall zum Kurswechsel auf
Die Forderungen der IG Metall gehen in die völlig falsche Richtung, finden die Unternehmen. Sie verlangen mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit - und Spielraum für Investitionen in die Zukunft
M+E-Industrie
24.10.17
M+E-Arbeitgeber werten Forderung der IG Metall als „handfeste Gefahr für unseren Standort“
Moschko: Forderung nach bis zu 50 Tagen Urlaub pro Jahr ist abenteuerlich
Deutsche Industrie
10.10.17
Berlin
„IG Metall setzt den Standort aufs Spiel“
Metall-Arbeitgeber lehnen Forderungsempfehlung der Gewerkschaft ab | Amsinck: „Lieber Zukunft statt zu teuer“
Haushalt - Finanzierung
15.09.17
Berlin
VME bezeichnet Tarifforderung der IG Metall als „realitätsfern“
In der anstehenden Tarifrunde fordert die IG Metall sechs Prozent mehr Lohn und Arbeitszeitverkürzungen. Die Arbeitgeber lehnen das ab.

Ihre Ansprechpartner

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Stellv. Hauptgeschäftsführer
Andreas
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Abteilungsleiter Tarifpolitik und betriebliche Tarifanwendung
Andreas
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Arbeitswissenschaft und stellv. Abteilungsleiter Tarifpolitik und betriebliche Tarifanwendung
Frank
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Die Tarifrunden im Überblick

Eine Chronik der Tarifrunden von 1990 bis 2016 finden Sie hier.