24.09.21

Amsinck: Berlin und Brandenburg bleiben beim Wachstum unter ihren Möglichkeiten

Zum Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2021 in der Hauptstadtregion erklärt Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg:

„Die Erholung der Wirtschaft in der Hauptstadtregion verläuft schleppender als erwartet. Im Wachstumsvergleich der Bundesländer rangieren Berlin (Rang neun) und Brandenburg (Rang zwölf) nur im unteren Drittel. Damit bleiben beide klar unter ihren Möglichkeiten.

Magere Bilanz: Seine Top-Position beim Wirtschaftswachstum vom vergangenen Jahr wird Berlin 2021 kaum halten. Auch Brandenburg droht ein schlechtes Abschneiden.

Wenig Dynamik in Berlin

Von der wirtschaftlichen Dynamik, die Berlin immer wieder auf die vorderen Ränge gebracht hat, ist aktuell wenig zu spüren. Hier spielt auch die Pandemie eine Rolle, unter der die Tourismus- und die Dienstleistungswirtschaft noch immer leiden. Ob die Wirtschaftsleistung in Berlin in diesem Jahr um knapp drei Prozent wachsen wird, wie bislang von uns erwartet, ist fraglich. Brandenburg dürfte deutlich darunter liegen.

Die Zahlen bestärken unsere Forderungen nach besseren Bedingungen für die Wirtschaft nach der Abgeordnetenhaus-Wahl. Der nächste Senat muss dringend die vielen Baustellen anpacken, die es in der Hauptstadt gibt: schleppende Digitalisierung, langsame Verwaltung, zu wenig Wohnungsbau, schlechte Schulqualität, dringender Ausbau-Bedarf bei der Infrastruktur und vieles mehr. Hier liegt der Schlüssel für mehr Investitionen und mehr Wachstum.

Brandenburg muss mehr tun

Auch Brandenburg muss für mehr Wirtschaftsdynamik sorgen. Der Ausbau der Infrastruktur, vor allem rund um den Bereich Digitalisierung, gehört zu den wichtigsten Herausforderungen. Das gilt auch für die Fachkräfte-Sicherung – der Mangel an talentiertem Nachwuchs könnte zu einem echten Hemmschuh für zukünftiges Wachstum werden. Chancen bestehen darin, dass Projekte wie das neue Tesla-Werk oder der Flughafen BER zu neuen Wachstumskernen werden und das Land in den kommenden Jahren deutlich nach vorne bringen.“

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