17.10.22

Amsinck: IQB-Bildungstrends 2021 zeichnen ein mehr als besorgniserregendes Bild für Berlin und Brandenburg

Zu den Ergebnissen der IQB-Bildungstrends 2021 erklärt UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck:

„Die IQB-Bildungstrends 2021 zeichnen ein mehr als besorgniserregendes Bild für Berlin und Brandenburg. In beiden Ländern erleben wir bei den Viertklässlern in den so wichtigen Fächern Mathematik und Deutsch dramatische Kompetenzverluste gegenüber 2016. Im bundesweiten Vergleich erreichen die Schülerinnen und Schüler viel zu oft nicht einmal die Mindeststandards.

Dies beeinträchtigt die Zukunftschancen der jungen Menschen deutlich. Frühe Defizite können nur schwer aufgeholt werden und erschweren die weitere schulische Laufbahn und den späteren Berufseinstieg. Eine Ursache für die mangelhaften Ergebnisse sind zweifellos die pandemiebedingten Einschränkungen im Schulbetrieb, die andere Bundesländer offensichtlich besser bewältigt haben.

Die Bildungspolitik in Berlin und Brandenburg muss sich nun dringend darauf fokussieren, die gravierenden Bildungslücken durch zusätzliche Angebote zu schließen und konsequent in die Berufschancen der Schülerinnen und Schüler investieren. Dabei bleiben die Empfehlungen der Expertenkommission unter Leitung von Prof. Olaf Köller von 2020 gültig, die noch immer nicht umgesetzt wurden: regelmäßige Lernstandserhebungen und klare Kosten-Nutzen-Analysen bei allen Bildungsprojekten. Von einer ausreichenden Ausstattung mit pädagogischem Personal – von der Kita bis zur Berufsschule – ganz zu schweigen.“

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