13.09.18Berlin

Gewinne in der M+E-Industrie

Nach den Umfrageergebnissen des ifo Instituts waren die Erträge 2017 besser als im Vorjahr, was bei steigender Auslastung der Kapazitäten und steigender Produktion durchaus zu erwarten war.


  • Auffällig ist der deutliche Gewinneinbruch im Jahr 2015, der sich aus den zeitlich nachlaufenden Analysen der Deutschen Bundesbank ergibt. Augenscheinlich ist dieser Rückgang der Erträge aber zu großen Teilen der Autoindustrie zuzuschreiben, die für 2015 im Zuge der "Diesel-Thematik" hohe Abschreibungen und Verluste ausgewiesen hat.
     
  • Bei der Beurteilung der Ertragslage für das erste Halbjahr 2018 (ifo Umfrage vom Mai 2018) sind die M+E-Unternehmen etwas optimistischer geworden. So lag der Saldo aus „guten“ und „schlechten“ Bewertungen der Ertragslage bei +29, nach +23 im Vorjahr. Die Unternehmen erwarten aber eine schwächere Ertragslage für das zweite Halbjahr 2018.
     
  • Noch deutlicher sichtbar war der Kapitalverzehr in den 30 M+E-AGs: Hier sank die Ei-genkapitalquote um 3,5 Prozentpunkte, von 27,9 Prozent (30.06.2008) auf 24,4 Prozent (30.06.2009). Mit den besseren Gewinnen 2010 und 2011 erholte sich die Eigenkapitalquote und übertraf leicht das Vorkrisenniveau. Seitdem pendelt sie sich auf niedrigerem Niveau ein und lag zum Ende des 2. Quartals 2018 bei 26,3 Prozent.
     

Weitere Details finden Sie im beigefügten Report "Gewinne in der Metall- und Elektroindustrie - September 2018".

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