10.05.21

Metall-Tarifverhandlungen in Berlin und Brandenburg abgebrochen

Moschko: IG Metall ist auf noch einmal verbesserte Vorschläge nicht eingegangen

Die IG Metall Berlin, Brandenburg und Sachsen hat die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg am Montag ergebnislos abgebrochen. Ein neuer Termin wurde nicht vereinbart. „Wir haben unseren Vorschlag, den wir in der sechsten Verhandlungsrunde vorgelegt haben, heute noch einmal verbessert“, sagte VME-Verhandlungsführer Stefan Moschko. „Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass die IG Metall darauf nicht eingegangen ist.“

Beim Vorschlag des VME sei es um zwei wesentliche Punkte gegangen, erläuterte Moschko. Zum einen hätten die Betriebsparteien in freiwilligen Betriebsvereinbarungen Entgeltbestandteile in Zeit umwandeln können. Auf diese Weise wären Vereinbarungen über eine Verkürzung der Arbeitszeit möglich gewesen.

Zum anderen hätten die Arbeitgeber angeboten, im Sommer 2022 die Wirkung dieser betrieblichen Regelungen zu evaluieren. Hieraus hätten die Tarifvertragsparteien weitere Erkenntnisse ableiten können. Moschko: „Bei uns war der Wille zur Einigung da, um eine Lösung der Tarifrunde zu erreichen. Dies hat die IG Metall ausgeschlagen.“

Auf www.zusammenanpacken.me informieren die M+E-Arbeitgeber über ihre Standpunkte und den Verlauf der Tarifrunde. 

Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. (VME) vertritt die Interessen der größten Industriebranche der Region. Er ist regionaler Tarifpartner der Branchengewerkschaften der M+E-Industrie. Daneben setzt er sich für die Belange seiner Unternehmen in der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik ein. Dem VME gehören rund 130 Unternehmen an. Auf Bundesebene ist der VME mit anderen regionalen Metallarbeitgeberverbänden im Dachverband GESAMTMETALL zusammengeschlossen. Der VME ist der größte Mitgliedsverband der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).

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