26.11.19Berlin

Mietendeckel: Schwere Hypothek für den Wirtschaftsstandort Berlin

Amsinck: Weniger Neubau, weniger Sanierungen, mehr Unsicherheit

Der Berliner Senat hat das Gesetz zum Mietendeckel beschlossen. Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), hält das für einen Fehler. „Der heutige Senatsbeschluss zum Mietendeckel ist eine schwere Hypothek für den Wirtschaftsstandort Berlin. Der Mietendeckel wird insbesondere für die Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg wie eine Konjunkturbremse wirken", sagte er in Berlin.

Neubau geht massiv zurück

"Schon jetzt gehen die Investitionen in den Neubau und in die Modernisierung von Wohnungen massiv zurück. Auch Arbeitsplätze können dadurch in Gefahr geraten." Der Mietendeckel-Beschluss sorge für große Verunsicherung von Investoren, Mietern und Vermietern und werde zudem den Klimaschutz bremsen, weil sich höhere Ausgaben für mehr Energieeffizienz nun immer weniger rechneten."

"Verlorene Zeit für Berlin"

Der Hauptgeschäftsführer verwies auf die weiteren Probleme, die das Vorhaben mit sich bringt. "Die Zweifel sind groß, ob der Mietendeckel  mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Bis dies gerichtlich geklärt ist, werden Monate vergehen. Angesichts von zehntausenden fehlenden Wohnungen in Berlin ist das verlorene Zeit. Der Senat hätte sie viel besser nutzen können – mit einer breiten Offensive für mehr Wohnungsbau.“

 

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