30.06.22Berlin

Moschko: „Forderung nach 8 Prozent mehr Lohn ist völlig unangemessen“

Zur Forderung der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen nach 8 Prozent mehr Lohn erklärt der VME-Vorstandsvorsitzende und Verhandlungsführer Stefan Moschko:

„Die Forderung der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen nach 8 Prozent mehr Lohn ist völlig unangemessen und wird der schwierigen Lage der Betriebe in keiner Weise gerecht. Unsere Firmen kämpfen mit massiven Kostensteigerungen durch teure Energie und Rohstoffe, durch brüchige Lieferketten und den gestörten Welthandel. Mit dem Krieg in der Ukraine werden die Probleme und vor allem die Unsicherheiten in den kommenden Monaten erheblich größer werden. Zudem haben zwei Jahre Pandemie vielen Betrieben stark zugesetzt, dennoch haben die meisten ihre Beschäftigung stabil gehalten.

Mit ihrer überzogenen Forderung stellt die IG Metall die falschen Weichen. Eine Tarifsteigerung in der geforderten Höhe ist außerhalb aller Möglichkeiten. Diese würde die Betriebe völlig überfordern und zahlreiche Arbeitsplätze gefährden.

Wir brauchen eine Tarifpolitik, die in die Zeit passt. Mit ihrer Forderung schießt die IG Metall weit über ihr Ziel hinaus. Die Gewerkschaft muss auf den Boden der Tatsachen zurückkommen.“

Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. (VME) vertritt die Interessen der größten Industriebranche der Region. Er ist regionaler Tarifpartner der Branchengewerkschaften der M+E-Industrie. Daneben setzt er sich für die Belange seiner Unternehmen in der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik ein. Dem VME gehören rund 130 Unternehmen an. Auf Bundesebene ist der VME mit anderen regionalen Metallarbeitgeberverbänden im Dachverband GESAMTMETALL zusammengeschlossen. Der VME ist der größte Mitgliedsverband der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).

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