30.04.18Berlin

VME wirbt für Berlins Industrie

#berlinproduziert – digital inspiriert: Eine neue Kampagne zeigt, wie innovativ und kreativ die Hauptstadt arbeitet

Die 3D-Brille steht für die Digitalisierung. Der Schutzhelm symbolisiert seit jeher die Produktion. Miteinander kombiniert ergeben Brille und Helm das Sinnbild der digitalen Industrie – und zugleich das Motiv des VME für die neue Werbekampagne von Senat und Wirtschaft für den Standort Berlin. „Industrie 4D Berlin“ lautet der dazugehörende Claim. „Berlin steht für eine besondere Kombination von etablierter Industrie, Startups und neuen Ideen“, sagt VME-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck. „Über diesen Punkt lohnt es sich intensiver zu reden. Das tun wir – mit dieser Kampagne.

#berlinproduziert – digital inspiriert

25 Partner beteiligen sich an der Industriekampagne, jeder mit einem eigenen Motiv. Es sind stets ungewöhnliche Kombinationen: Eine per Motor betriebene Trompete, ein Herz voller Mikrochips und Kabel, die Quadriga im Schlepptau von U- und S-Bahnen, ein Aufzug mit Space-Shuttle-Antrieb und vieles mehr. „#berlinproduziert – digital inspiriert“, lautet der dazugehörende Slogan. Auch mehrere VME-Unternehmen beteiligen sich: Bombardier, BMW, Kieback & Peter, Osram, Otis und Siemens. „Wir haben engagierte Partner und ein gutes Umfeld“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) bei der Vorstellung der Kampagne. „Daraus wollen wir gemeinsam mehr machen.“ Geplant für die Kampagne sind Plakate, Inserate im Internet, aber auch eine Ausstellung im KaDeWe. Umgesetzt werden die Maßnahmen von den Wirtschaftsförderern von Berlin Partner.

Berlin als Labor für die Zukunft der Industrie

Viele der mehr als 700 Industriebetriebe in der Stadt stecken mitten im Wandel: Im Zuge der Digitalisierung werden Technologie, Know-how und Kreativität wichtiger. Die enge Zusammenarbeit mit aufstrebenden Unternehmen, kombiniert mit einem starken Wissenschafts-Standort, ist für die Stadt ein Alleinstellungsmerkmal. Viele Unternehmen bauen darum in Berlin Digital Hubs auf, um davon zu profitieren – aktuell sind es schon mehr als 100. „Im Zuge der Digitalisierung werden die Claims in der Industrie neu verteilt“, sagt VME-Hauptgeschäftsführer Amsinck. „Wir haben gute Chancen, unsere Position im Wettbewerb zu stärken.“

Standortbedingungen: "Bei vielen Themen gibt es dringenden Handlungsbedarf"

Dazu müssen indes die Standortbedingungen stimmen. Der Senat hat sich vorgenommen, mehr für die Industrie zu tun. Derzeit überarbeitet er den Masterplan Industrie, zusammen mit Gewerkschaften und Arbeitgebern. Der VME und die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg sitzen mit am Tisch. In Arbeitsgruppen werden die Schwerpunkte Fachkräfte, Digitalisierung und Rahmenbedingungen besprochen. „Ob Ausbildung, Flächen, Wirtschaftsverkehr oder Breitband-Infrastruktur – bei vielen Themen gibt es dringenden Handlungsbedarf. Es ist gut, dass sich die Politik nun darum kümmert“, urteilt Amsinck. „Was im Masterplan steht, muss dann auch zügig umgesetzt werden – das ist die Verantwortung des Senats.“ Dabei sei auch der Blick nach Brandenburg wichtig. „Die beiden Bundesländer müssen sich eng abstimmen. In einem gemeinsamen Wirtschaftsraum muss es auch eine gemeinsame Industriepolitik geben.“

Michael Müller und Christian Amsinck bei der Vorstellung der Industriekampagne
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (re.) und VME-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck präsentieren das Werbemotiv für die Kampagne. © Berlin Partner 2018 / Peter-Paul Weiler
Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. (VME) vertritt die Interessen der größten Industriebranche der Region. Er ist regionaler Tarifpartner der Branchengewerkschaften der M+E-Industrie. Daneben setzt er sich für die Belange seiner Unternehmen in der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik ein. Dem VME gehören 138 Unternehmen an. Auf Bundesebene ist der VME mit anderen regionalen Metallarbeitgeberverbänden im Dachverband GESAMTMETALL zusammengeschlossen. Der VME ist der größte Mitgliedsverband der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).

Eindrücke

Ihre Ansprechpartner zum Thema Industrie

Sven Weickert
Abteilungsleiter Bildungspolitik und Digitalisierung
Sven
Weickert
Telefon:
+49 30 31005-141
Telefax:
+49 30 31005-240
E-Mail:
Weickert [at] vme-net.de
Burkhard Rhein
Abteilungsleiter Industrie-, Energie- und Infrastrukturpolitik
Burkhard
Rhein
Telefon:
+49 30 31005-117
Telefax:
+49 30 31005-240
E-Mail:
Rhein [at] vme-net.de

Pressekontakt

Carsten Brönstrup
Abteilungsleiter Presse und Kommunikation, Pressesprecher
Carsten
Brönstrup
Telefon:
+49 30 31005-114
Telefax:
+49 30 31005-166
E-Mail:
Broenstrup [at] vme-net.de