Anstieg der Arbeitslosigkeit saisonüblich – sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt 2013 stärker als im Bundesdurchschnitt
Arbeitsmarktmonitor prognostiziert bis Juni 2014 anhaltendes Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen der Region Berlin-Brandenburg erklärte der Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg Christian Amsinck: „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist saisonüblich. Saisonbereinigt ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember gegenüber dem Vormonat in Berlin um 1.000, in Brandenburg um 2.000 zurückgegangen. Die Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung liegt im vergangenen Jahr weiterhin über dem Bundesdurchschnitt von + 2,9%. In Berlin hat sie im letzten Jahr um +3,5%, in Brandenburg um +3,7% zugenommen und liegt zuletzt bei 2.033.000 Personen in der Region, dem höchsten Wert seit 17 Jahren.“
Der Arbeitsmarktmonitor für 2013 und das erste Halbjahr 2014 prognostiziert für die acht beschäftigungsintensivsten Wirtschaftszweige in der Hauptstadtregion eine Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung um rund 20.000. UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck sagte dazu: „Diese Zahl bestätigt den weiterhin erfreulichen langfristigen Trend der Beschäftigungszunahme, die einhergeht mit der sich positiv entwickelnden Lage der Unternehmen.
Trotzdem darf nicht außer acht gelassen werden, daß Berlin zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern im Jahresdurchschnitt 2013 mit 11,7% die höchste Arbeitslosenquote Deutschlands hatte. Der Anteil der Arbeitslosen ohne Qualifikation ist in den letzten 4 Jahren in Berlin um 12,7% auf 44,1% (87.796 Personen) gestiegen. Für die Qualifizierung dieser Arbeitslosen muß mehr getan werden, damit auch sie in Beschäftigung vermittelt werden können. Darüberhinaus bleibt die größte Herausforderung die Qualifizierung arbeitsloser Jugendlicher, von denen in Berlin rund 70 % keinen Berufsabschluss haben.“