Die bildungspolitischen Hausaufgaben Berlins
Das Podium (v.l.n.r.): Wolfgang Weber, Sandra Scheeres, Christian Amsinck, Prof. Dr. Axel Plünnecke und Paul Schuknecht | Foto: UVB/Matthias Eckert
Geprägt von starker Zuwanderung, unterschiedlichsten sozialen Strukturen und großen Varianzen im Bildungsniveau steht Berlin als Stadtstaat vor besonderen bildungspolitischen Herausforderungen. Diese diskutierte UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck am Montagabend im Rahmen der Auftaktveranstaltung der Reihe "Zur Sache!" zusammen mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Prof. Dr. Axel Plünnecke vom IW Köln, Wolfgang Weber, Personalleiter der G-Elit Präzisionswerkzeug GmbH, und Paul Schuknecht, Schulleiter der Friedensburg-Oberschule in Berlin-Charlottenburg. Einig waren sich alle, dass angesichts des drohenden Fachkräftemangels das Thema Bildung weiterhin ganz oben auf der politischen Agenda stehen muss und die systematische Berufsorientierung eines der wichtigsten Handlungsfelder ist. „Wenn Schüler frühzeitig darin unterstützt werden, eine qualifizierte Berufswahlentscheidung treffen zu können, wird sich die Zahl der frühzeitigen Ausbildungs- und Studienabbrüche deutlich reduzieren“, betonte Amsinck. Nach der Berufsorientierung wertete das Publikum vor allem Investitionen in die frühkindliche Bildung und den Ausbau von Ganztagsbetreuungsangeboten als die wichtigsten bildungspolitischen Hausaufgaben der Hauptstadt.