Die MINT-freundlichen Schulen der Hauptstadtregion
Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wurden heute acht Berliner und vier Brandenburger Schulen mit dem Prädikat "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet. Drei Jahre lang dürfen sie nun diesen Titel tragen. Prämiert wurden sie für ihre thematische Schwerpunktsetzung auf die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und die Umsetzung in verschiedensten Projekten und schulischen Initiativen. Die Schirmherrschaft für die Auszeichnung trägt die Kultusministerkonferenz KMK.
Für den VME war Abteilungsleiter Bildung, Sven Weickert, mit dabei. Er würdigte gemeinsam mit Joachim Kranz aus der Senatsbildungsverwaltung die Berliner Schulen und zusammen mit Frau Nix aus dem Brandenburger Bildungsministerium die Brandenburger Bildungsstätten. Als Branchenverband der Metall- und Elektroindustrie liegt dem VME das Thema "MINT-Förderung" besonders am Herzen, denn es wird künftig nicht einfacher gute Nachwuchskräfte zu finden. Die frühe Begeisterung für die gewerblich-technische Berufswelt ist deshalb ein Schwerpunkt der bildungspolitischen Verbandsarbeit.
Für die Schulen ist die Auszeichnung vor allem ein Reputationsgewinn, denn sie macht ihr großes Engagement nach außen sichtbar – für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen, die Öffentlichkeit, aber auch für die Wirtschaft, die die Initiativen besonders unterstützt. So zeichnen bundesweit Partner der Initiative "MINT Zukunft schaffen" in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Im Auswahlprozess müssen sich die Schulen anspruchsvollen und standardisierten Kriterien stellen und einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess durchlaufen.
VME-Abteilungsleiter Sven Weickert zeichnete zusammen mit Joachim Kranz aus der Senatsbildungsverwaltung und Frau Nix aus dem Brandenburger Bildungsministerium die "MINT-freundlichen" Schulen der Hauptstadtregion aus.
© MINT Zukunft e. V. 2016