Ein „Digitaler Bildungspakt“ für mehr Chancengleichheit und Wettbewerbsfähigkeit
Noch sind digitale Klassenzimmer in Deutschland eher selten, so das Ergebnis der ICILS – International Computer and Information Literacy Study aus dem Jahr 2013. Im internationalen Vergleich liegt die Bundesrepublik in Sachen digitaler Bildung weit zurück. Damit sich das künftig ändert, haben sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, sowie Bildungsexperten und Pädagogen, kommunale Entscheider und Technologie-Spezialisten zum "Digitalen Bildungspakt für Deutschland" zusammengeschlossen und ihre Handlungsempfehlungen in einem gemeinsamen Positionspapier formuliert. Auch die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg sind Partner des Bündnisses.
Der Grundgedanke lautet: Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeitswelt kann nur dann ein Erfolg werden, wenn die gesamte Gesellschaft von diesem grundlegenden Wandel profitiert. Es darf keine Spaltung in digital Qualifizierte und digital Abgehängte geben. Um den wachsenden Anforderungen in einer digitalisierten Arbeitswelt gerecht zu werden, brauchen junge Menschen daher eine umfassende digitale Bildung.
Entsprechend setzt sich der „Digitale Bildungspakt“ für mehr digitale Kompetenzen quer durch die Gesellschaft ein und eine bessere Vorbereitung auf die digitale Arbeitswelt schon in der Schule. Gemeinsames Ziel ist es, die berufliche Chancengleichheit für alle zu erhöhen und so Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Wichtigste Voraussetzung dafür ist eine grundlegende strukturelle und strategische Neuausrichtung.
Ihre Forderungen haben die Partner nun in einem Kompendium zusammengefasst. Darin wurden nicht nur die unterschiedlichen Ansatzpunkte der Partner gebündelt, sondern auch politische Handlungsempfehlungen für die richtige Bildung in einer zunehmend digitalen Welt formuliert.