Erste Tarifrunde bringt keine Annäherung
Am Verhandlungstisch: VME-Verhandlungsführer Stefan Moschko und IG-Metall Bezirksleiter Olivier Höbel | © VME 2015 / Madlen Dietrich
„Die Gewerkschaft hat mit ihren Forderungen den Bogen deutlich überspannt“, so das Fazit des VME-Verhandlungsführers Stefan Moschko nach dem heutigen Gesprächsauftakt in Berlin. Eine Annäherung könne es erst geben, wenn die IG Metall auf den Boden der Tatsachen zurückkehre und die ökonomische Realität anerkenne. Die Lage der Weltwirtschaft sei angesichts weltweiter Krisen unsicher, die Exportaussichten seien eingetrübt und Konjunkturprognosen entsprechend dürftig. „Die Branche könne sich nun nicht auch noch hausgemachte Probleme durch übermäßige Tariferhöhungen leisten“, so Moschko weiter. Die zweite Verhandlungsrunde für die rund 100.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg ist für den 30. Januar geplant.