Gemeinsame Erklärung von IG Metall und VME: Keine Toleranz für Intoleranz
© Fotolia 2016 / Marco2811
Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen jegliche Angriffe auf die Grundwerte der Demokratie gewandt: „IG Metall und der VME Berlin-Brandenburg bekennen sich zu einer offenen Gesellschaft, in der es keinen Platz für Extremismus und Intoleranz geben darf“, sagten die Spitzenvertreter Stefan Moschko, Vorsitzender des Mitgliederrates des VME Berlin-Brandenburg, und Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Die beiden Organisationen erklärten weiter:
„Unsere Industrie agiert global. In unseren Betrieben arbeiten Menschen unterschiedlichster Herkunft aus nahezu allen Ländern dieser Erde. Kulturelle Vielfalt in jeder Form ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmenswelten – und diese profitieren in höchstem Maße davon. Deshalb ist auch jegliche Form von Extremismus wie Fremdenhass und Rassismus, genauso wie von religiösem Fanatismus, nicht nur eine Bedrohung für die Grundwerte unserer Gesellschaft, sondern auch für unsere Industrie. Daher werden wir in unseren Organisationen solchen Tendenzen entgegentreten und ihnen in den Betrieben unserer Industrie keine Plattform bieten.“
Disclaimer
Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. (VME) vertritt die Interessen der größten Industriebranche der Region. Er ist regionaler Tarifpartner der Branchengewerkschaften der M+E-Industrie. Daneben setzt er sich für die Belange seiner Unternehmen in der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik ein. Dem VME gehören 138 Unternehmen an. Auf Bundesebene ist der VME mit anderen regionalen Metallarbeitgeberverbänden im Dachverband GESAMTMETALL zusammengeschlossen. Der VME ist der größte Mitgliedsverband der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).