20.02.20

Metall-Arbeitgeber in Berlin und Brandenburg setzen auf konstruktive und ergebnisoffene Gespräche

Amsinck: „Brauchen Lösungen zur Bewältigung von Strukturwandel und Konjunkturkrise“

Die Metall-Arbeitgeber in Berlin und Brandenburg sehen es als wichtiges Zeichen an, dass die IG Metall den Ernst der Lage in der Branche grundsätzlich anerkennt. Die Vielzahl und der Umfang der Forderungen, die die Tarifkommission der IG Metall Berlin, Brandenburg und Sachsen heute für die anstehende Tarifrunde beschlossen hat, stehen dazu allerdings in einem krassen Widerspruch.

„Wir wollen Gespräche führen mit dem Ziel, Lösungen zu finden, die die Bewältigung der schwierigen Lage aus Konjunkturkrise und intensivem Strukturwandel ermöglichen“,  sagte Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg (VME), am Donnerstag in Berlin. „Deshalb darf die Handlungsfähigkeit der Unternehmen nicht weiter eingeschränkt und ihre Kostenbelastung nicht zusätzlich erhöht werden.“

Die außerdem von der IG Metall geforderte Verkürzung der Wochenarbeitszeit in den neuen Bundesländern würde eine weitere Belastung für die Unternehmen bedeuten, gab Amsinck zu bedenken. „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Metall- und Elektroindustrie darf nicht weiter beeinträchtigt werden. Das muss der Maßstab für die anstehenden Gespräche sein.“

Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. (VME) vertritt die Interessen der größten Industriebranche der Region. Er ist regionaler Tarifpartner der Branchengewerkschaften der M+E-Industrie. Daneben setzt er sich für die Belange seiner Unternehmen in der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik ein. Dem VME gehören rund 130 Unternehmen an. Auf Bundesebene ist der VME mit anderen regionalen Metallarbeitgeberverbänden im Dachverband GESAMTMETALL zusammengeschlossen. Der VME ist der größte Mitgliedsverband der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).

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